"Krankheit" und wie damit umgehen

Für alle, die Hilfe brauchen oder helfen wollen

Moderator: Modis

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GinnyLilyPotter
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"Krankheit" und wie damit umgehen

Beitrag von GinnyLilyPotter »

Hey ich wollte euch alle mal Fragen ob ihr eine Krankheit habt. Wenn ja was für eine und wie haben die Menschen in eurem Umfeld darauf reagiert?




Also ich würde mal den Anfang machen. Ich hab ADS. Das ist eine abgeschwächte Form von ADHS und steht für Aufmerksamkeits Defizit Hyperaktiv Störung. Ich habe zum Glück nur ADS also Aufmerksamkeit Defizit Störung. Bei der "Krankheit" kann man sich nicht konzentrieren. Es gibt zum Glück Tabletten die dir dabei helfen dich zu konzentrieren. Als es vor knapp 2 1/2 Jahren rauskam das ich das hab hatte ich innerhalb kürzester Zeit keine Freunde mehr und alle haben sich von mir Abgewandt. Es wurde besser als ich Tabletten bekommen habe aber richtige Freundinnen habe ich erst seid letztem Jahr wieder. Bitte schreibt mir wie es bei euch ist und war. Wer das nicht hier machen will kann mir auch gerne eine Eule schicken. Danke schonmal im Vorraus
Ginny
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Bevor I met you I was never able to know what does it mean to smile without any reason

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ChitChat
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Re: "Krankheit" und wie damit umgehen

Beitrag von ChitChat »

Ich habe Depressionen und war magersüchtig. Was heißt war, so was bleibt man ja immer. Ich hab n halbes Jahr in der Psychiatrie verbracht, das hat die Leute in meinem Umfeld schon erschüttert. Aber ansonsten sehen sie, dass ich ein starker mensch bin und mich nicht hängen lasse - schon lange nicht mehr! - und deshalb behandeln sie mich normal. Mittlerweile bin ich echt normalgewichtig und meine Depris merkt man kaum noch, von daher passt das alles. Und die, die mich nicht mehr wollten, als ich in die Klinik eingewiesen wurde.. Die sind es nicht wert.

Ansonsten sitzt mein Freund im Rollstuhl. Ist auch keine Krankheit, aber anfangs war es nicht ganz leicht für mich. Mittlerweile ist es allerdings total normal geworden, der Rolli gehört zu ihm un d zu unserer Beziehung. Klar gucken die Leute, und oft stellen sie auch total blöde Fragen, die uns auf die Nerven gehen, aber es ist halt so. Wir kommen damit klar :D

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Eloise <3
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Re: "Krankheit" und wie damit umgehen

Beitrag von Eloise <3 »

Ich hab Hemiparese (ist eig. keine Krankheit) an der linken Hand (googlen, wers nicht kennt). Ich hab das seit meiner Geburt und kann damit umgehen. Ein paar Leute reden hinter meinem Rücken darüber, das ist mir aber egal und meinen Mädels macht es auch nix aus. :)
Tame birds sing of freedom.
Wild birds fly.

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Xysta
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Re: "Krankheit" und wie damit umgehen

Beitrag von Xysta »

Ich hatte eine Zeit lang Depressionen. Musste deswegen auch zum Psychaiter und alles... Aber ehrlich gesagt hab ich meinen Freunden nichts davon erzählt und mich einfach die ganze Zeit verstellt. Die haben zum Glück auch nichts bemerkt...

Außerdem hab ich seit der 4. Klasse eine Krankheit an den Knien. Hab deswegen auch schon fünf Jahre lang Sportverbot. Aber die Krankheit geht wieder weg und sie ist nicht schlimm oder so. Liegt nur daran, dass ich zu schnell gewachsen bin. Werde deswegen nicht einmal komisch angesehen xD
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Nimm das Leben nicht zu ernst,
Du kommst eh nicht lebend raus xD

Fire Gwen Granger
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Re: "Krankheit" und wie damit umgehen

Beitrag von Fire Gwen Granger »

Ich habe ADHS und bin deshalb manchmal etwas überdreht.
Inzwischen bekomme ich Tabletten die meine Hyperaktivität
in Grenzen halten und ich bin eigentlich ganz normal.
Das wird mir hier zu kindisch. Komm Teddy, wir gehen auf die Hüpfburg.

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Christine Toulon
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Re: "Krankheit" und wie damit umgehen

Beitrag von Christine Toulon »

Ich hatte immer das Problem gehabt, dass ich trotz meiner Geschichte, die ich hier nicht näher ausbreiten werde- Im ein oder anderen Thema gibt es Andeutungen - aber das sind nur kleine Perlen aus meinem Leben - immer recht gut funktioniert habe. Für die Gesellschaft gut funktioniert.
Ich habe meine Therapie erst im letzten Jahr gehabt, 10 Wochen lang, Anfangstherapie. Meine Diagnose ist weitaus komplizierter.
Ergebnis ist: Meine Eltern behandeln mich genauso scheiße, wie vorher. Tönen aber großartig, dass sie mir beistehen. Meine Geschwister interessierts gar nicht. Beziehungsweise von meiner älteren Sis will ich es nicht, dass es sie interessiert.

Die Einzigen, die verstanden haben, dass meine Altruistische Persönlichkeitsstörung ernst zu nehmen sind, sind die Eltern meines Freundes, mein Freund selbst und meine Freunde und Bekannten.
Ich muss mir in Zukunft und zwar am besten noch nächste Woche einen ambulanten Psychologen suchen. Ich schiebe es schon wieder ein halbes Jahr vor mir her.
Ich bekomme tatsächlich ein Medikament, dass mich schlafen lassen soll und manchmal fühlt sich mein Körper an, als hätte er ein ganzen Leben davon aufzuholen.

Ich denke, wichtig ist nicht, wie andere damit umgehen, sondern am Ende man selbst. Ich finde es zwar scheiße, wenn Familien sich da kaum eine Platte drum machen, einfach in ihren Mustern festhängen und einem selbst damit noch mehr im Wege stehen, als helfen. Aber letztendlich muss man einsehen, dass Körper und Geist eine Einheit bilden. Wenn der Geist nicht gesund ist, kann es der Körper auch nicht sein. Es ist tatsächlich eine Frage der Einstellung und ich kann nur empfehlen, dass die noch weitaus jünger sind als ich, sich nicht in ihren alten Musten so festfahren, wie meiner einer. Mir fällt es immer noch schwer, zu akzeptieren, dass ich nicht so geistig intakt bin, wie ich es gerne wäre.
Ich habe das Avatar aus der Avatarliste von der Hauptseite verwendet.

claire
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Re: "Krankheit" und wie damit umgehen

Beitrag von claire »

Ich habe auch ADS.
Das kam raus als ich glaube ich sieben wahr. Wahrscheinlich dachte meine Mutter, dass ich entweder dumm bin oder ADS habe. Eine Therapeutin hat einen IQ Test mit mir gemacht, ich glaube da kam 125 oder so raus. Danach habe ich noch irgendeinen ADS Test gemacht und da war es dann klar.
Erst musste ich verstehen was das überhaupt ist. Meine Eltern haben mir gesagt, dass ich niemandem was davon sagen soll, sonst ärgern mich die andern Kinder. Ich habe es niemandem gesagt, aber deswegen dachte ich halt, dass meine Krankheit voll schlimm ist.
Ich habe immer wieder meine Tabletten gewechselt und verschiedene Dosierungen ausprobiert.
Mit 11 habe ich es meiner besten Freundin gesagt und hatte total Angst dass sie nicht mehr mit mir befreundet sein will, aber sie hat das direkt akzeptiert und dann war das für sie schon gegessen. Wir waren einfach weiter befreundet. Ich habe es auch meinen anderen Freunden erzählt und keiner hat negativ reagiert.
In der Pubertät wird die Krankheit schwächer und mittlerweile komme ich echt gut damit klar. Trotz dem ADS gehe ich auf ein sehr gutes Gymnasium, da bin ich schon stolz drauf.
We accept the love we think we deserve

Lilea Drake
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Re: "Krankheit" und wie damit umgehen

Beitrag von Lilea Drake »

Ich war kange depressiv und zeitweise auch autoagressiv. Ich habe es meinen Freundinnen nicht gesagt, weil ich nicht wusste, wie sie damit umgehen können und ich sie nicht zu sehr belasten wollte.
Ich war nicht bei einem Therapeuthen - anders als der Artzt gesagt hat -, weil meine Eltern es für unnötig hielten. Mit der Autoagressiviät bin ich klar gekommen und hab sie in den Griff gekriegt, aber mit der Depression kämpfe ich und ich habe mich dazu entschlossen ohne Hilfe von irgendwem oder irgendwas zu kämpfen.
Komm mal auf meiner Webseite vorbei!

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LeseVerrückte500
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Re: "Krankheit" und wie damit umgehen

Beitrag von LeseVerrückte500 »

Ich habe gewisse Zeit unter schweren Depresionen gelitten :cry: Aber meine Eltern und verwandten dachten es wäre nur eine Phase oder sie dachten ich würde nur so tun. Ich habe auch versucht es zu verheimlichen aber das hat glaube ich nicht viel damit zu tun. Aufjedenfall hat es mein Bruder später heruasgefunden und er hat mir wieder aufgeholfen. In der Zeit wo ich Depresiv war gingen nach und nach fast alle meine Freunde und Freundinnen verlassen, nur eine blieb und sie ist auch jetzt noch meine allerbeste Freundin, sie hat mir auch mit meinem Bruder aufgeholfen. In mir ist immernoch ein Teil dieser Depresion und das wird sie auch immer sein. Aber ich habe es wenigstens geschafft mich immer aufmuntern zu können und ich habe gelernt andere dazu zu bringen prositiv zu denken.

ps. Der Grund war ein Junge und ein paar andere die mir insgesamt 6 Mal hintereinander das Herz gebrochen haben. Grade als ich wieder mein Herz versucht habe zusammen zu setzten, kam ein neuer Steinschlag drauf aber egal.
Das Leben geht weiter egal was passiert

Felicitas Black.
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Re: "Krankheit" und wie damit umgehen

Beitrag von Felicitas Black. »

Hallo,
ich bin depressiv. Ich versuche es in den griff zu kriegen, was mir nicht immer gelingt. Meine Freunde wissen dass ich depressiv bin, aber sie reagieren etwas seltsam. Sie wollen mir helfen, aber sie verstehen nicht dass ich keine Hilfe möchte. Meine Eltern haben mich nie zum Psychater gebracht, und ich brauche auch keinen. Bei mir ist es bloß so, dass ich manchmal dazu neige depressiv zu werden.
Außerdem brauche ich Tabletten damit ich nicht zu schnell ausraste.
Aber ich mache das beste draus und wenn alles gut läuft, werde ich bald keine Tabletten mehr brauchen. Zum glück.
Felicitas Black

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