My Book

Hier könnt ihr eure Fanfictions und Gedichte zu Harry und seiner Welt vorstellen.

Moderator: Modis

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Ginny-Cho-Weasley
FlubberwurmFlubberwurm
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Registriert: 15.03.2015 18:04

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Beitrag von Ginny-Cho-Weasley »

Hey, Leute. Ich möchte euch heute das erste Kapitel meines Fantasy-Buches vorstellen.

Cho verließ schnell das Amt. Sie hatte es geschafft! Sie war nun eine Xeeva in Ausbildung. Bald konnte sie sich jederzeit in eine Schildkröte und wieder zurück verwandeln. Sie würde nun am Xeeva-Institut, etwas außerhalb am Rande des Sees von Sixt liegend, studieren. Bisher hatte sie es erst einmal gesehen unzwar am Jahrestag von Sixt, an dem alle Läden, Schulen und weitere öffentliche Gebäude rund um die Uhr geöffnet hatten.
„Hey, Cho, warte!“ Eine Stimme riss sie aus ihren Gedanken. Bei der Stimme handelte es sich um ihren Bruder Jonah, den sie gelegentlich auch Jo nannte. Genau wie sie ging er aufs Xeeva-Institut, war allerdings zwei Klassenstufen höher. „Na, Lust auf 'ne Runde schwimmen im See?“ „Ist es nicht viel zu kalt um diese Jahreszeit noch schwimmen zu gehen?“, fragte Cho. Schließlich war der Sommer vorbei und der Herbst begann. „Nö, als Schildkröte fühlt es sich ganz erfrischend an.“, erklärte Jo. „Na dann los!“, rief Cho und lief zu einem CT-Mast. Hier gab sie einen bestimmten Code in ein Tastenfeld ein. Als sie auf den [☺]-Knopf drückte, erschien sofort ein Bus in Größe eines Spielzeugmodells. Cho lief hin und berührte in vorsichtig. Sofort wurde aus dem kleinen Spielzeugmodell ein riesenhafter Bus. Früher als sie noch kleiner war, hatte sie immer einen riesen Schrecken bekommen, wenn der Bus vor ihr auf einmal riesengroß wird. Jonah betrat ihn als erster und bezahlte zwei Mynt. Es gab alle möglichen Arten von Sitzplätzen: Stühle, Sessel, Sitzbänke und Betten. In jedem der vier Stockwerke lief eine Service-Person herum und bediente die Gäste. Im 4. Stock war eine junge Frau mit blonden Haaren und schwarzen Arbeitsklamotten. Sie trug einen hohen Zopf wie Cho mit einer blauen Blüte drin. Auf den ersten Blick konnte Cho nicht erkennen, um welche Blüte es sich handelte, doch beim näheren Hinsehen war es zweifelsfrei eine Lisova-Blüte, die nur am Rande des Sees zu finden ist. Als Cho sich hinsetzte, merkte sie wie sich ihr Körper anspannte. Der Bus verwandelte sich wieder in ein Spielzeugmodell. Aus dem Fenster konnte sie sehen wie ganz Sixt immer größer wurde und sie immer kleiner. Sie konnte sich gerade noch festhalten, bevor der Bus flink über den Asphalt flitzte.
Nach drei Minuten hielt der Bus vor der Felskante an, die direkt am See liegt. Cho beendete ihr Gespräch mit Cyra, der Service-Person aus dem 4. Stock. Sie war eine Meerjungfrau und gehörte zum Meeresvolk von Sixt. Als sie ausstiegen, bemerkte Cho das Rauschen von vielen Flügeln. Die Elfen kamen wohl gerade vom Amt zurück. Unter Ihnen war auch ihre Freundin Neele. Alle Elfen flogen in Richtung des Schattenwaldes, ein Teil des Waldes von Sixt. Dort lebten alle Elfen. Den Namen bekam der Schattenwald schon vor vielen Jahrhunderten, als die Menschen den Wald zum ersten Mal betraten. Überall waren Schatten von fliegenden Wesen, was die Menschen in dem Glauben ließ, das Monster den Wald beherrschten. Erst als sich ein mutiges Mädchen in den Wald traute und entdeckte was die Schatten verursachte, erfuhr das ganze Volk, dass der Wald eine Elfen-Kolonie beherbergte. Der Name „Schattenwald“ wurde trotzdem behalten.
Cho bemerkte auch ihre Freundin Patty, die schon immer eine Kriegselfe werden wollte. Sie hatte es auch wirklich drauf, denn sie war unschlagbar im Kämpfen.
Jo war inzwischen schon ins Wasser gesprungen. Cho folgte ihm und sprang mit einem elegantem Kopfsprung ins eisige Wasser. Sie war nun in einer Tiefe von fünf Metern. Doch erst hier wurde ihr klar, dass sie noch gar nicht wusste wie man sich in eine Schildkröte verwandelte. Wie konnte das sein? Hatte sie es wirklich nicht bemerkt, dass sie all das erst in Xeevis erlernen konnte?
Plötzlich erschien hinter ihr ein gewaltiger Schatten. Ein komisches Geräusch riss Cho aus ihren Gedanken. Sie drehte sich um. Aber das einzige, was sie noch erkennen konnte, war nur ein kleiner Schatten, der aus ihrem Blickfeld verschwand. Bestimmt war es nur eine Meerjungfrau, die sie heimlich beobachtet hatte, dachte Cho. Dennoch wollte sie sofort raus aus dem Wasser, denn jetzt erst bemerkte sie wie kalt es war. An der Oberfläche angekommen, wartete Jo schon auf sie. „Wo warst du denn?“, fragte er besorgt, aber auch gleichzeitig überrascht wirkend, „Ich habe dich von hier aus beobachtet. Du hast dich nicht ein Stück verwandelt, bist aber fast zehn Minuten unter Wasser gewesen.“ „Das waren fast zehn Minuten?“, rief sie schockiert. Cho ließ sich erschöpft auf einem Stein nieder und dachte nach. Sie konnte niemals knappe zehn Minuten dort unten gewesen sein. Es hatte sich so angefühlt als ob sie gerade mal zwei Minuten unter Wasser gewesen wäre. Nun bemerkte sie auch, dass sie stärker als sonst atmete. Ihre Lunge konnte es kaum erwarten so viel Luft wie möglich zu bekommen. „Cho? Wo bleibst du denn? Der Bus ist schon da!“, riss Jo sie aus ihren Gedanken. Sie lief schnell zu ihm.
Nicht ahnend, dass sie nur knapp mit dem Leben davon gekommen war, stieg sie ein. Doch hinter ihr im Wasser wurde sie von einem unförmigem, nicht genau erkennbaren Wesen beobachtet. Es war wütend, denn ihm war nur knapp leichte Beute entkommen ...

Ich hoffe dieser Teil hat euch gefallen! :) Scheibt eure Meinung! :bounce:
Deine Ginny-Cho-Weasley

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Emma_Moon
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Re: My Book

Beitrag von Emma_Moon »

Cool! Bitte eine Fortsetzung!!!
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"Ich werde das tun, was ich tun möchte. Ich werde sein, wer ich wirklich bin. Ich werde herausfinden, was das bedeutet." - Emma Watson

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